Digitalk am 27.06.2017

6. #digiTALK – Arbeitswelt 4.0: Bildung im digitalen Wandel

Referenten

Stephan A. Jansen

Prof. Dr. Stephan JansenStephan A. Jansen ist Professor für Management, Innovation und Finanzierung und Leiter des „Center for Philanthropy & Civil Society | PhiCS“ an der Karlshochschule in Karlsruhe. Wissenschaftliche Beratungs- und Beiratsmandate in Unternehmen, Stiftungen, Bildungseinrichtungen und Ministerien.

In seinen Forschungsprojekten beschäftigt er sich unter anderem mit „Ideengeschichte der sinnlichen Bildung und deren Zukunft“ und setzt sich dabei mit verschiedenen Bildungseinrichtungen und Initiativen – von den frühkindlichen Angeboten, Schulen, Hochschulen, Online-Angeboten bis hin zu KIRON als Online-Flüchtlings-Universität auseinander.

Ute Klingelhöfer

Ute Klingelhöfer ist selbstständige Content Strategin (https://www.contentwerk.eu) und lehrt in diesem Zusammenhang an Universitäten sowie verkauft ihr Wissen über Online-Trainings. Seit diesem Semester hat sie ihre Seminare an Universitäten ebenso auf das Online-Lernen umgestellt. Ihre Erfahrungen, die Vor- und Nachteile zu Präsenzseminaren schildert sie in ihrem praktischen Erfahrungsbericht.

Sebastian Hennig

Sebastian HenningSebastian Hennig betreut innerhalb der Siemens Professional Education die technischen dualen Studienprogramme am Standort Karlsruhe. Teil der bei Siemens angebotenen Studienprogramme in Karlsruhe sind die Programme an der Dualen Hochschule Baden Württemberg (DHBW) Karlsruhe im wirtschaftswissenschaftlichen und technischen Bereich und verschiedene Masterprogramme in Engineering & Management an der Hector-School des KIT.
Der Einsatz von online- bzw. computergestützten Webinaren, digitalen Lernprogrammen und zusätzlichen oder unterstützenden Lerninhalten wird zunehmend in der innerbetrieblichen Aus- und Weiterbildung eingesetzt. Verschiedene Faktoren sind dafür für deren Einsatz entscheidend: Die Integration in die eigene IT Infrastruktur, die Eignung zur Abdeckung von betrieblichen Ausbildungsplänen (IHK-Bereich) oder zur Abdeckung arbeitssicherheits- und rechtlicher Anforderungen und nicht zuletzt Lizenzierung, Kosten und Wartbarkeit. Auch an Hochschulen gibt es unterstützende Infrastruktur (beispielsweise Moodle), ergänzend werden auch zunehmend MOOCs (Massive Online Open Courses) eingesetzt. Vor allem für Sonderthemen (Lasertrennverfahren, Schweißen) können Web Based Trainings die Kompetenzen im Ausbildungsbetrieb ergänzen und kostenintensive Präsenztrainings ersetzen. Für den #digiTALK werden einzelne Beispiele und deren Einordnung innerhalb der Organisation vorgestellt.

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5. digiTALK am 29.11.2016 „App, übernehmen Sie! – Wie Fitnesstracker und Co das Gesundheitswesen verändern“

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Über unsere Gäste:

Markus Koffner: Techniker Krankenkasse, stellvertretender Leiter der TK-Landesvertretung Baden-Württemberg

Markus Koffner hat an der Fachhochschule Neu-Ulm Betriebswirtschaft mit der Fachrichtung Gesundheitsmanagement studiert. Danach war er beim Verband der Ersatzkassen (vdek) in Baden-Württemberg tätig bis er 2007 zur Landesvertretung der Techniker Krankenkasse (TK) wechselte. Seit 2012 ist er Leiter regionales Vertragswesen.

Er präsentiert beim digiTALK die vielfältigen Angebote und Zukunftsvisionen der TK zum Thema Digitalisierung des Gesundheitswesens.

Dr. med. Dirk Meyer-Rogge: Karlsruher Hautarzt

Dr. med. Dirk Meyer-Rogge ist seit über 20 Jahren als niedergelassener Facharzt für Dermatologie und Allergologie tätig. Im Hautzentrum Karlsruhe beschäftigt er mit seiner Ehefrau über 30 Mitarbeiter in verschiedenen Kompetenzzentren. Immer im Mittelpunkt der Patient und seine ganzhautliche Versorgung und Betreuung. Um dies zu gewährleisten bedient sich Dr. Meyer-Rogge stets innovativer Therapieansätze und erprobt bzw. entwickelt diese über seine Tätigkeiten in diversen Netzwerken und Verbände weiter. Überregional gilt er als Kapazität in der ästhetisch-apparativen Dermatologie. Schwerpunkt dabei sind die Hautverjüngung mittels Radiofrequenz Verfahren (Thermage) und fraktionierte Laserbehandlungen (Fraxel) sowie die modernen Injektionstechniken und das Fadenlifting. Darüber hinaus verfügt er als Ausbilder des Netzwerk Lipolyse über eine große Expertise im Bereich der Injektionslipolyse (Fett-weg Spritze) sowie Kryolipolyse.

Er wird uns vorführen, wie eine Online-Sprechstunde ablaufen kann.

Timo Schutt: Rechtsanwälte Schutt & Waetke, Karlsruhe

Timo Schutt ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für IT-Recht. Er ist Gründungspartner der Medienkanzlei Schutt, Waetke Rechtsanwälte aus Karlsruhe und als Autor, Blogger und Referent in Sachen IT-Recht unterwegs. Seine Mandanten sind kleine und mittelständische Unternehmen aus ganz Deutschland.

Er wird uns aufklären, welche Daten besonders schützenswert sind und wie das Thema rechtlich zu bewerten ist.

Dr. Ursula Kramer: HealthOn Bewertungsplattform für Health-Apps, Freiburg

Seit 2011 arbeitet Dr. Ursula Kramer mit ihrem Team am Aufbau der Informations- und Wissensplattform www.HealthOn.de. Mittlerweile sind dort über 500 unabhängige Testberichte von Gesundheits-Apps frei zugänglich. Mit der deutschland- und europaweit umfangreichsten Datenbank will HealthOn e. V. Verbrauchern Orientierung geben und sie in ihrer Medienkompetenz stärken. Wodurch sich eine „gute“ Gesundheits-App auszeichnet, zeigt der Blick durch die Brille der Verbraucher und Patienten: „Sie müssen eine Gesundheits-App bedienen können, Freude an deren Nutzung haben und vor allem für sich selbst einen Vorteil erfahren, d. h. Gesundheitsziele besser oder einfacher erreichen, als ohne die App.“

Prof. Dr. Wilhelm Stork: FZI, Forschungsschwerpunkt E-Health und Ambient Assisted Living (AAL)

Prof. Dr. Wilhelm Stork ist seit 1993 an der Universität Karlsruhe am Institut für Technik der Informationsverarbeitung (ITIV) tätig. Aufbau und Leitung des Forschungsbereichs Mikrosystemtechnik und Optik. Autor und Coautor zahlreicher Veröffentlichungen mit dem Schwerpunkt optoelektronische Sensorik in Medizin und Technik, Entwurfsmethoden und rechnergestützte Werkzeuge für mikrooptische Systeme und Komponenten. Am FZI liegen seine Schwerpunkte in den Bereichen E-Health und Ambient Assisted Living (AAL). Ein neues Themenfeld am FZI sind (drahtlose) Sensornetzwerke und optische Sensorik für die Industrieautomation.

Er präsentiert uns einen Überblick über die Digitalisierung im Gesundheitswesen – Hier präsentiert sich Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern als Entwicklungsland.

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Save the date: 5. digiTALK zum Thema eHealth am 29.11.2016

App, übernehmen Sie! Wie Fitnesstracker und Co. das Gesundheitswesen verändern

Krankmeldungen werden online verschickt, die Online-Sprechstunde ruft, Big Data gewinnt zunehmend an Bedeutung und Apps retten Leben, wenn man denn die richtige findet. Aber was sagt der Datenschutz dazu?

Beim 5. #digiTALK am 29. November 2016 wird das Thema digitale Gesundheit, auch bekannt als Telemedizin oder eHealth, aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und auf Augenhöhe diskutiert. Wo stehen wir, welche Möglichkeiten und Chancen werden uns geboten, aber auch welche Risiken sind damit verbunden? Zu den Referenten und Diskussionsteilnehmern gehören Krankenkassen- und Ärzte-Vertreter, Wissenschaftler des FZI sowie Datenschutz- und Gesundheitsapp-ExpertInnen.

Das Thema Digitalisierung hat das Gesundheitswesen längst erreicht. Bekannte Beispiele sind die verschiedensten Fitnesstracking-Apps, deren Anzahl und Funktionsumfang einen schon mal überfordern kann. Neben den Fitness-Programmen boomen auch Gesundheits-Apps, die u.a. Herzraten und Blutdruck messen, an Medikamenteneinnahmen erinnern, die Tinnitus-Musiktherapie ermöglichen, oder etwa bei der Suche nach dem passenden Arzt helfen. Gleichzeitig messen intelligente Pflaster ohne Kabelsalat Vitalfunktionen und spezielle Insulinpumpen ermöglichen bereits drahtlose Kommunikation und Bedienung.

Auch bei Ärzten und Krankenkassen wird das digitale Angebot zum Beispiel durch Online-Sprechstunden, Online-Kurse & -Coachings sowie die Online-Übermittlung der Krankmeldungen stetig erweitert.

An Forschungseinrichtungen rücken u.a. die effiziente Auswertung und Nutzung der gesammelten Gesundheitsdaten (Stichwort Big Data), die verbesserte Versorgung und Therapie von Patienten durch Telemedizin sowie die IT-gestützten Dienstleistungen für Mediziner, Pflege und Rettungsdienste in den Fokus.

Bei allen positiven Aspekten bleiben die kritischen Fragen nach dem Datenschutz und der Zuverlässigkeit von Apps, die Nutzer und Patienten abschreckt: Wer hat Zugriff auf meine Daten und welche Folgen hat das? Und auf welche Applikationen kann ich als Arzt und Patient wirklich vertrauen?

Nach kurzen Impulsvorträgen soll bei der anschließenden Diskussion ein offener Austausch entstehen, der das Publikum aktiv einbindet und Fragen ausdrücklich wünscht.

Tickets sind ab sofort verfügbar:

Save the date: 4. digiTALK am 19.04.2016

Always on? – Wie die Digitalisierung die Grenze zwischen Leben & Arbeiten neu definiert

Die Digitalisierung ermöglicht dem Arbeitnehmer Flexibilität: Das Arbeiten von Zuhause, die Kinderbetreuung, eine Vereinbarkeit von Kind & Karriere oder die vielgenannte „Work-Life-Balance“ scheint durch die Digitalisierung einfacher geworden zu sein.
In Firmen wie dem VW Konzern gibt es allerdings gegensätzliche Entwicklungen: E-Mails werden nach Feierabend nicht mehr aufs Smartphone übertragen, Arbeitnehmer sollen gezielt vom Job abschalten.

Und dann gibt es junge Menschen, die als digitale Nomaden um die Welt ziehen und bewusst die Arbeit mit an die schönsten Orte der Welt nehmen: Weil sie für ihre Arbeit nur eine stabile Internetverbindung benötigen, können sie ihre Arbeit von überall erledigen – wenn das Arbeitsverhältnis es erlaubt und die Firma mitspielt.

Reserviere jetzt schon dein Ticket:

3. digiTALK am 19.01.2016 zu Open Data – Tickets verfügbar

Unsichtbares sichtbar machen

Wo ist gerade Wochenmarkt, welche Straßenbahnhaltestelle ist barrierefrei zugänglich oder wie vermeidet man den nächsten Stau?

Die Offenlegung und Visualisierung von Daten kann den Alltag deutlich erleichtern.

Beim digiTALK diskutieren am 19. Januar 2016 Open Data-Aktivisten und -strategen über das Für und Wider offener und für alle zugängliche Daten.
Auch im neuen Jahr nimmt digiTALK wieder ein aktuelles Netzkultur-Thema unter die Lupe: Als Referenten geben Eileen Wagner von der Open Knowledge Foundation, Daniel Kruse von Open State sowie der Berater und Open Data-Stratege Oliver Will zunächst eine kleine Einführung in das Thema.

In der anschließenden Diskussion sollen verschiedene Perspektiven auf Open Data beleuchtet werden und ein offener Austausch entstehen.

Anmeldungen sind bereits jetzt möglich: