9. #digiTALK – Wie die Digitalisierung die Kunst- und Kulturlandschaft verändert

Am 8. November ist es wieder so weit: Der #digiTALK geht in die 9. Runde.

 

Vortrag 1:

Dominika Szope
Dominika Szope, Leitung Abteilung Kommunikation und Marketing am ZKM

Sie wird über die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts für Kunst und Kultur sprechen: Mit der Digitalisierung erleben wir eine neue Kulturtechnik, die unser Leben in einem zunehmenden Maße bestimmt. Das Internet of Things/smart homes, smart cities, smart devices und so weiter machen uns zu Konsumenten, die nur noch selten Entwicklungen, Anwendungen und Formate in Frage stellen.

Welchen Aufgaben muss sich die Kultur, müssen sich die Künstler stellen, um die gesellschaftlichen Entwicklungen adäquat zu begleiten? Das ZKM fördert und fordert die Auseinandersetzung und begleitet den Konsumenten, Nutzer und Besucher bei seiner aktiven Reflektion. Das Prinzip der Interaktion und Partizipation ist dabei ein unentbehrliches Element an der Schnittstelle von Gesellschaft, Technologie und Wissenschaft.

Vortrag 2:

Florian Trott, Leitung Abteilung Kommunikation der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe. Er ist Pressesprecher des Museums und zudem der Beauftragte für die Digitale Strategie. | Bild: ps

Die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe trifft auf die Herausforderungen der Digitalisierung. Als eines der großen und traditionsreichen Kunstmuseen in Deutschland bewahrt sie eine herausragende Sammlung mit Werken vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart. Mit einem ambitionierten Programm an Sonderausstellungen und Veranstaltungen lädt die Kunsthalle Besucher jeden Alters zu Begegnungen mit den Bildwelten aus den unterschiedlichsten Epochen ein.

Vortrag 3:

Helena Neubert, Künstlerin und Gründerin

Ihr Thema ist „Von wegen Brotlos: Kunstunternehmer_innen in der digitalen Welt“. „Du bist Künstlerin? Und was machst du beruflich?“ So oder ähnlich hält die Gesellschaft „den Hungerkünstler“ schon viel zu lange am Leben.

In einer digitalen Zeit mit neuen Möglichkeiten wird es Zeit für neue Künstlermythen! Helena Neubert zeigt auf, wie sich Künstlerinnen und Künstler unabhängig von Alter, Geschlecht und Kunstform online eigene Unternehmen aufbauen. Mit Mut und Fakten zeichnen diese inspirierende Vorbilder ein neues Bild jenseits des etablierten Kunstmarktes.

 

Anmeldungen ab sofort möglich:

https://www.eventbrite.de/e/9-digitalk-wie-die-digitalisierung-die-kunst-und-kulturlandschaft-verandert-tickets-51114131744

 

Künstliche Intelligenz - Wann werden wir ersetzt?

8. #digiTALK meets #DMW: Künstliche Intelligenz – Wann werden wir ersetzt?

Datum: 26.04.2018
Ort: ZKM, Open Codes Ausstellung
Uhrzeit: Ab 18:30 Uhr

Wir sind es gewohnt, dass uns Software an vielen Stellen unterstützt – nicht nur im Computer, sondern auch im Telefon, im Auto, in der Heizung. Doch Künstliche Intelligenz bedeutet noch mehr: Algorithmen sollen Aufgaben übernehmen, die bisher Menschen übernommen haben, sie sollen eigenständig Entscheidungen treffen und aus diesen Entscheidungen immer weiter lernen. Der 8. #digiTALK möchte zusammen mit den Digital Media Women Karlsruhe die möglichen gesellschaftlichen Auswirkungen dieser technologischen Entwicklungen diskutieren – nicht nur in der Theorie, sondern anhand einer Reihe von praktischen Beispielen:

 

„Künstlich intelligent in jeder Hinsicht? Optionen der Ersetzbarkeit des Menschen“
Prof. Dr. Michael Decker (KIT)

Michael Decker
Prof. Dr. Michael Decker – Bildquelle: Andrea Fabry, KIT

Michael Decker ist Universitätsprofessor für Technikfolgenabschätzung und leitet seit Oktober 2015 den Bereich „Informatik, Wirtschaftswissenschaften und Gesellschaft“ des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Seit 2004 war er Mitglied der Leitung des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT. Darüber hinaus ist er seit 2009 Universitätsprofessor für Technikfolgenabschätzung am Institut für Philosophie.
Herr Decker engagiert sich unter anderem als Sprecher des Netzwerks Technikfolgenabschätzung, als Vorsitzender des Beirats „Innovations- und Technikanalyse“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und als Vorsitzender des Fachbeirats „Technik und Gesellschaft“ des Vereins der Deutschen Ingenieure (VDI). Zu seinen Forschungsinteressen zählen: Theorie und Methodik der Technikfolgenabschätzung (TA), Technikfolgenforschung zur Nanotechnologie und zur Robotik, Konzeptionen inter- und transdisziplinärer Forschung.

Sein Vortrag:
Künstlich intelligent in jeder Hinsicht? Optionen der Ersetzbarkeit des Menschen
Technische Systeme werden künstlich intelligenter und sind immer mehr in der Lage, auch komplexere Entscheidungen zu treffen. Sie stehen einerseits dem Menschen kooperativ zur Seite oder sind andererseits in der Lage, diesen auch zu ersetzen. Wie lassen sich diese Ersetzungsverhältnisse beurteilen und welche Konsequenzen ergeben sich für den autonom handelnden Mensch?

 

„Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg“
Prof. Dr.-Ing. Christian Holldorb (Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft)

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Prof. Dr.-Ing. Christian Holldorb, Bildquelle: Jan Wachsmann

Seit 2013 hat Prof. Holldorb die Professur für Infrastruktur – Verkehr an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft inne. Aufgrund seiner langjährigen Forschungs- und Beratungstätigkeiten in verschiedenen Bereichen des Straßen- und Verkehrswesens verfügt er über umfassende Kenntnisse in vielen Bereichen der Straßeninfrastruktur. Neben dem Schwerpunkt Straßenunterhaltung und Winterdienst bearbeitet Prof. Holldorb auch vermehrt Forschungs- und Entwicklungsprojekte, in denen das automatisierte und autonome Fahren im Vordergrund steht.
Prof. Holldorb ist Koordinator für die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft (HsKA) beim Aufbau des Testfeldes Autonomes Fahren Baden-Württemberg und inhaltlich für den Aufbau der Straßenwetterstationen im Testfeld verantwortlich.

Sein Vortrag:
Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg
Auf dem Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg können künftig Firmen und Forschungseinrichtungen zukunftsorientierte Technologien und Dienstleistungen rund um das vernetzte und automatisierte Fahren im alltäglichen Straßenverkehr erproben. Prof. Holldorb stellt den Aufbau und die Ziele des Testfeldes vor.

 

„Machine Learning – ein Beispielprojekt“
Natalie Speiser (LAVRIO)

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Natalie Speiser, Bildquelle: Jens Beyer

Natalie Speiser ist Gründerin der Data Science Beratung LAVRIO.solutions. Die Firma stellt maßgeschneiderte und präzise Lösungen für die Bedürfnisse ihrer Kunden. Auf der Grundlage von statistischen Modellen und maschinellem Lernen werden geschäftsrelevante Informationen aus bestehenden Daten gewonnen. Daraus resultierende automatisierte Prozesse unterstützen die Entscheidungsfindung und sparen den Unternehmen Zeit, die sie für Ihre Kernkompetenzen verwenden können.

Ihr Vortrag:
Ein Beispielprojekt: Der Kunde ist ein international agierendes Unternehmen, das Stühle produziert. Das Unternehmen bekommt aus allen Ländern Texte, die ähnliche Produkte beschreiben. Das Problem ist, dass der Kunde nicht weiß, wie vergleichbar die Produkte sind. Bisher war es die Arbeit einer Person alle Texte zu lesen und zu entscheiden, ob es ein Hocker oder ein Bürostuhl ist. Mit Hilfe von maschinellem Lernen war es uns möglich vergleichbare Quoten der korrekt klassifizierten Produkte zu erreichen. An diesem Beispiel zeigt Natalie Speiser wie repetitive, fehleranfällige Aufgaben automatisiert werden können.

 

„Wenn Roboter schreiben – Wohin führt uns künstliche Intelligenz im Journalismus und Handel?“
Steven Morell (AX Semantics)

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Steven Morell, Bildquelle: Philipp Renger

Sein Vortrag:

Steven Morell ist Gowth-Hacker, UX Designer, Coder, Serial Entrepreneur and Silicon Valley animal. Er gründete weltweit Startups und gewann u.a. Preise des Silicon Valley Forums und beim weltweit größten FinTech-Wettbewerb BBVA Open Talent. Seit 2016 ist er bei AX Semantics in Stuttgart tätig und dort für das Wachstum auf internationalen Märkte zuständig. Außerdem ist Steven TEDx Speaker und lehrte als Gastdozent an der Palo Alto University.

Vorstellung des de:hubs angewandte KI mit Überblick zu Schwerpunkten und Anwendungen in Karlsruhe“
Simon Sulzer (CyberForum e.V.)

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Simon Sulzer, Bildquelle: Nadja Eiselin, CyberForum e. V.

Simon Sulzer arbeitet seit Februar 2018 als Projektmanager beim CyberForum und koordiniert den im DIZ |Digitales Innovationszentrum angesiedelten „de:hub für Angewandte Künstliche Intelligenz Karlsruhe“. Simon bringt seine Kompetenzen und Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen wie E-Commerce, Geoinformation, Bau- und Projektmanagement sowie als Lehrbeauftragter der Hochschule Karlsruhe in das Projekt „de:hub“ ein und treibt dessen Aufbau voran. Die Hauptziele des Hubs sind der Ausbau der vorhandenen Strukturen und Kompetenzen im KI-Bereich sowie Innovationsförderung und Ausbau der KI-Startup-Szene. Über 15 Partner und viele Unternehmungen, vor allem aus der Region, haben ihr Interesse an der Mitwirkung am de:hub bekundet und unterstützen die Arbeit für den Digitalstandort Karlsruhe. Der de:hub wurde 2017 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie als einer der 12 Digital Hotspots in Deutschland ausgezeichnet.

Sein Vortrag:

Der Auftrag und Vorhaben des de:hub für Angewandte Künstliche Intelligenz stehen im Vordergrund. Was ist der de:hub und wofür steht er? Mit welchen Aktionen können wir Unternehmen und Gründer bei ihren Vorhaben unterstützen und die Sichtbarkeit und Vernetzung der Region erhöhen? Karlsruhe ist IT-Standort Nummer eins in Baden-Württemberg und mit seinen Kompetenzen in der Anwendung der KI ganz vorn mit dabei. Anhand einiger Beispiele werden konkrete Anwendungsgebiete und Unternehmen mit KI-Bezug in Karlsruhe vorgestellt.

7. #digiTALK – Fake News: Meinungsmacht Internet?

Agenturen und Recherchezentren sollen Fake News aufdecken. Doch was fällt alles unter Fake News und sind sie mehr als ein Internetphänomen? Der 7. #digiTALK geht den Fragen nach, welche gesellschaftlichen, politischen und sozialen Auswirkungen Fake News haben: Welche Rolle spielen Internet, klassische und soziale Medien dabei? Sind Fake News eine Gefahr für unsere Demokratie?

Wie können Fake News erkannt und wie kann ihnen aktiv entgegen gesteuert werden?

Auf dem Podium sitzen Corina Bohner (Journalistin und Redaktionsleiterin bei ka-news), Martin Fuchs (Politikberater, Blogger und Speaker), Rebecca Rutschmann (Social Media Expertin und PR-Fachfrau) und Prof. Dr. Tobias Keber (Professor für Medienrecht und Medienpolitik an der HdM Stuttgart).

Referenten:

Fotoquelle: Carola Böhler

Corina Bohner mit dem Thema: Fake News und lokale Nachrichten – was sie verbindet und wie man sie erkennt

Journalistin und Redaktionsleitung von ka-news

Corina Bohner ist seit 1. Januar 2016 Redaktionsleiterin von ka-news.  Ka-news ist das lokale Nachrichtenportal für Karlsruhe mit 1,9 Millionen Besuchen und über 8,5 Millionen Seitenaufrufen im Monat. Sie ist 1987 in Karlsruhe geboren, aufgewachsen und nach dem Studium in Pforzheim (BWL) und Konstanz (Literatur-Kunst-Medien-Politik) in die Fächerstadt zurückgekehrt. Das journalistische Handwerk erlernte sie als Volontärin in der Redaktion von Boulevard Baden bei der Röser Presse GmbH sowie als Redakteurin bei ka-news.

 

Fotoquelle: ps

Martin Fuchs mit dem Thema: Wie das Netz Fake News fördert – Und warum sie trotzdem keine Gefahr für die Demokratie darstellen

Politikberater, Blogger, Speaker

Martin Fuchs berät Regierungen, Parlamente, Parteien und Verwaltungen in digitaler Kommunikation. Zuvor war er Politik- und Strategieberater in Brüssel und Berlin. Seit 2008 ist er Lehrbeauftragter für Public Affairs an der Universität Passau und Dozent für Social Media und Politik an weiteren Hochschulen. Zudem ist er Gründer der Social-Media-Analyse-Plattform Pluragraph.de und bloggt über Social Media in der Politik unter www.hamburger-wahlbeobachter.de. Er ist Kolumnist des Fachmagazins „politik & kommunikation“ und wird als Experte zum Thema Social Media und Politik oft in den Medien zitiert (http://bit.ly/MartinFuchsMedien).

 

Fotoquelle: A2 Photographie

Rebecca Rutschmann mit dem Thema: Social Influencing – wie mit Hilfe von Facebook & Co. Wahlkampf in den Sozialen Medien beeinflusst wird

 Rebecca Rutschmann hat Internationale BWL mit Schwerpunkt Medien und Informatik studiert. Über den Bereich Marketing, PR und Unternehmenskommunikation hat sie schon vor über zehn Jahren bei Nero angefangen Soziale Medien in den Kommunikationsmix zu integrieren und sich seit 2009 auf den Bereich Social Media spezialisiert. Die letzten 6 Jahre hat Rutschmann bei der Social and Games Agentur kr3m. media sowie der Digitalagentur Netzbewegung als Head of Social Media viele namhafte Unternehmen aus dem Bereich Food, Versicherungen, Einzelhandel und Lifestyle betreut. Seit Mitte diesen Jahres ist sie als selbständige Social Media Beraterin unterwegs und macht gerade ihren Abschluss als Business Coach. 

Fotoquelle: http://Stefan-zeitz.de/

Prof. Dr. Tobias Keber mit dem Thema: Fake News – Perspektive Recht: Über Medienrecht und Regulierung

Seit 2012 Professur für Medienrecht und Medienpolitik in der digitalen Gesellschaft an der Hochschule der Medien (HdM) Stuttgart. Daneben Lehrbeauftragter für Internet- und Multimediarecht am Mainzer Medieninstitut (Johannes Gutenberg-Universität Mainz). Ehrenamtliche Tätigkeiten als Vorsitzender (seit 2014) des Wissenschaftlichen Beirats der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit (GDD) sowie im Leitungsgremium des Instituts für Digitale Ethik (IDE) an der Hochschule der Medien. Tobias Keber war vor seiner akademischen Laufbahn als Rechtsanwalt tätig und ist Autor zahlreicher Fachpublikationen zum nationalen und internationalen Medien-, IT- und Datenschutzrecht.

Kostenfreie Tickets (nur für Planung des Caterings gedacht, Ausdrucken nicht notwendig!):

Digitalk am 27.06.2017

6. #digiTALK – Arbeitswelt 4.0: Bildung im digitalen Wandel

Referenten

Stephan A. Jansen

Prof. Dr. Stephan JansenStephan A. Jansen ist Professor für Management, Innovation und Finanzierung und Leiter des „Center for Philanthropy & Civil Society | PhiCS“ an der Karlshochschule in Karlsruhe. Wissenschaftliche Beratungs- und Beiratsmandate in Unternehmen, Stiftungen, Bildungseinrichtungen und Ministerien.

In seinen Forschungsprojekten beschäftigt er sich unter anderem mit „Ideengeschichte der sinnlichen Bildung und deren Zukunft“ und setzt sich dabei mit verschiedenen Bildungseinrichtungen und Initiativen – von den frühkindlichen Angeboten, Schulen, Hochschulen, Online-Angeboten bis hin zu KIRON als Online-Flüchtlings-Universität auseinander.

Ute Klingelhöfer

Ute Klingelhöfer ist selbstständige Content Strategin (https://www.contentwerk.eu) und lehrt in diesem Zusammenhang an Universitäten sowie verkauft ihr Wissen über Online-Trainings. Seit diesem Semester hat sie ihre Seminare an Universitäten ebenso auf das Online-Lernen umgestellt. Ihre Erfahrungen, die Vor- und Nachteile zu Präsenzseminaren schildert sie in ihrem praktischen Erfahrungsbericht.

Sebastian Hennig

Sebastian HenningSebastian Hennig betreut innerhalb der Siemens Professional Education die technischen dualen Studienprogramme am Standort Karlsruhe. Teil der bei Siemens angebotenen Studienprogramme in Karlsruhe sind die Programme an der Dualen Hochschule Baden Württemberg (DHBW) Karlsruhe im wirtschaftswissenschaftlichen und technischen Bereich und verschiedene Masterprogramme in Engineering & Management an der Hector-School des KIT.
Der Einsatz von online- bzw. computergestützten Webinaren, digitalen Lernprogrammen und zusätzlichen oder unterstützenden Lerninhalten wird zunehmend in der innerbetrieblichen Aus- und Weiterbildung eingesetzt. Verschiedene Faktoren sind dafür für deren Einsatz entscheidend: Die Integration in die eigene IT Infrastruktur, die Eignung zur Abdeckung von betrieblichen Ausbildungsplänen (IHK-Bereich) oder zur Abdeckung arbeitssicherheits- und rechtlicher Anforderungen und nicht zuletzt Lizenzierung, Kosten und Wartbarkeit. Auch an Hochschulen gibt es unterstützende Infrastruktur (beispielsweise Moodle), ergänzend werden auch zunehmend MOOCs (Massive Online Open Courses) eingesetzt. Vor allem für Sonderthemen (Lasertrennverfahren, Schweißen) können Web Based Trainings die Kompetenzen im Ausbildungsbetrieb ergänzen und kostenintensive Präsenztrainings ersetzen. Für den #digiTALK werden einzelne Beispiele und deren Einordnung innerhalb der Organisation vorgestellt.

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5. digiTALK am 29.11.2016 „App, übernehmen Sie! – Wie Fitnesstracker und Co das Gesundheitswesen verändern“

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Über unsere Gäste:

Markus Koffner: Techniker Krankenkasse, stellvertretender Leiter der TK-Landesvertretung Baden-Württemberg

Markus Koffner hat an der Fachhochschule Neu-Ulm Betriebswirtschaft mit der Fachrichtung Gesundheitsmanagement studiert. Danach war er beim Verband der Ersatzkassen (vdek) in Baden-Württemberg tätig bis er 2007 zur Landesvertretung der Techniker Krankenkasse (TK) wechselte. Seit 2012 ist er Leiter regionales Vertragswesen.

Er präsentiert beim digiTALK die vielfältigen Angebote und Zukunftsvisionen der TK zum Thema Digitalisierung des Gesundheitswesens.

Dr. med. Dirk Meyer-Rogge: Karlsruher Hautarzt

Dr. med. Dirk Meyer-Rogge ist seit über 20 Jahren als niedergelassener Facharzt für Dermatologie und Allergologie tätig. Im Hautzentrum Karlsruhe beschäftigt er mit seiner Ehefrau über 30 Mitarbeiter in verschiedenen Kompetenzzentren. Immer im Mittelpunkt der Patient und seine ganzhautliche Versorgung und Betreuung. Um dies zu gewährleisten bedient sich Dr. Meyer-Rogge stets innovativer Therapieansätze und erprobt bzw. entwickelt diese über seine Tätigkeiten in diversen Netzwerken und Verbände weiter. Überregional gilt er als Kapazität in der ästhetisch-apparativen Dermatologie. Schwerpunkt dabei sind die Hautverjüngung mittels Radiofrequenz Verfahren (Thermage) und fraktionierte Laserbehandlungen (Fraxel) sowie die modernen Injektionstechniken und das Fadenlifting. Darüber hinaus verfügt er als Ausbilder des Netzwerk Lipolyse über eine große Expertise im Bereich der Injektionslipolyse (Fett-weg Spritze) sowie Kryolipolyse.

Er wird uns vorführen, wie eine Online-Sprechstunde ablaufen kann.

Timo Schutt: Rechtsanwälte Schutt & Waetke, Karlsruhe

Timo Schutt ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für IT-Recht. Er ist Gründungspartner der Medienkanzlei Schutt, Waetke Rechtsanwälte aus Karlsruhe und als Autor, Blogger und Referent in Sachen IT-Recht unterwegs. Seine Mandanten sind kleine und mittelständische Unternehmen aus ganz Deutschland.

Er wird uns aufklären, welche Daten besonders schützenswert sind und wie das Thema rechtlich zu bewerten ist.

Dr. Ursula Kramer: HealthOn Bewertungsplattform für Health-Apps, Freiburg

Seit 2011 arbeitet Dr. Ursula Kramer mit ihrem Team am Aufbau der Informations- und Wissensplattform www.HealthOn.de. Mittlerweile sind dort über 500 unabhängige Testberichte von Gesundheits-Apps frei zugänglich. Mit der deutschland- und europaweit umfangreichsten Datenbank will HealthOn e. V. Verbrauchern Orientierung geben und sie in ihrer Medienkompetenz stärken. Wodurch sich eine „gute“ Gesundheits-App auszeichnet, zeigt der Blick durch die Brille der Verbraucher und Patienten: „Sie müssen eine Gesundheits-App bedienen können, Freude an deren Nutzung haben und vor allem für sich selbst einen Vorteil erfahren, d. h. Gesundheitsziele besser oder einfacher erreichen, als ohne die App.“

Prof. Dr. Wilhelm Stork: FZI, Forschungsschwerpunkt E-Health und Ambient Assisted Living (AAL)

Prof. Dr. Wilhelm Stork ist seit 1993 an der Universität Karlsruhe am Institut für Technik der Informationsverarbeitung (ITIV) tätig. Aufbau und Leitung des Forschungsbereichs Mikrosystemtechnik und Optik. Autor und Coautor zahlreicher Veröffentlichungen mit dem Schwerpunkt optoelektronische Sensorik in Medizin und Technik, Entwurfsmethoden und rechnergestützte Werkzeuge für mikrooptische Systeme und Komponenten. Am FZI liegen seine Schwerpunkte in den Bereichen E-Health und Ambient Assisted Living (AAL). Ein neues Themenfeld am FZI sind (drahtlose) Sensornetzwerke und optische Sensorik für die Industrieautomation.

Er präsentiert uns einen Überblick über die Digitalisierung im Gesundheitswesen – Hier präsentiert sich Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern als Entwicklungsland.

Jetzt anmelden:

Save the date: 5. digiTALK zum Thema eHealth am 29.11.2016

App, übernehmen Sie! Wie Fitnesstracker und Co. das Gesundheitswesen verändern

Krankmeldungen werden online verschickt, die Online-Sprechstunde ruft, Big Data gewinnt zunehmend an Bedeutung und Apps retten Leben, wenn man denn die richtige findet. Aber was sagt der Datenschutz dazu?

Beim 5. #digiTALK am 29. November 2016 wird das Thema digitale Gesundheit, auch bekannt als Telemedizin oder eHealth, aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und auf Augenhöhe diskutiert. Wo stehen wir, welche Möglichkeiten und Chancen werden uns geboten, aber auch welche Risiken sind damit verbunden? Zu den Referenten und Diskussionsteilnehmern gehören Krankenkassen- und Ärzte-Vertreter, Wissenschaftler des FZI sowie Datenschutz- und Gesundheitsapp-ExpertInnen.

Das Thema Digitalisierung hat das Gesundheitswesen längst erreicht. Bekannte Beispiele sind die verschiedensten Fitnesstracking-Apps, deren Anzahl und Funktionsumfang einen schon mal überfordern kann. Neben den Fitness-Programmen boomen auch Gesundheits-Apps, die u.a. Herzraten und Blutdruck messen, an Medikamenteneinnahmen erinnern, die Tinnitus-Musiktherapie ermöglichen, oder etwa bei der Suche nach dem passenden Arzt helfen. Gleichzeitig messen intelligente Pflaster ohne Kabelsalat Vitalfunktionen und spezielle Insulinpumpen ermöglichen bereits drahtlose Kommunikation und Bedienung.

Auch bei Ärzten und Krankenkassen wird das digitale Angebot zum Beispiel durch Online-Sprechstunden, Online-Kurse & -Coachings sowie die Online-Übermittlung der Krankmeldungen stetig erweitert.

An Forschungseinrichtungen rücken u.a. die effiziente Auswertung und Nutzung der gesammelten Gesundheitsdaten (Stichwort Big Data), die verbesserte Versorgung und Therapie von Patienten durch Telemedizin sowie die IT-gestützten Dienstleistungen für Mediziner, Pflege und Rettungsdienste in den Fokus.

Bei allen positiven Aspekten bleiben die kritischen Fragen nach dem Datenschutz und der Zuverlässigkeit von Apps, die Nutzer und Patienten abschreckt: Wer hat Zugriff auf meine Daten und welche Folgen hat das? Und auf welche Applikationen kann ich als Arzt und Patient wirklich vertrauen?

Nach kurzen Impulsvorträgen soll bei der anschließenden Diskussion ein offener Austausch entstehen, der das Publikum aktiv einbindet und Fragen ausdrücklich wünscht.

Tickets sind ab sofort verfügbar: