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7. #digiTALK – Fake News: Meinungsmacht Internet?

Agenturen und Recherchezentren sollen Fake News aufdecken. Doch was fällt alles unter Fake News und sind sie mehr als ein Internetphänomen? Der 7. #digiTALK geht den Fragen nach, welche gesellschaftlichen, politischen und sozialen Auswirkungen Fake News haben: Welche Rolle spielen Internet, klassische und soziale Medien dabei? Sind Fake News eine Gefahr für unsere Demokratie?

Wie können Fake News erkannt und wie kann ihnen aktiv entgegen gesteuert werden?

Auf dem Podium sitzen Corina Bohner (Journalistin und Redaktionsleiterin bei ka-news), Martin Fuchs (Politikberater, Blogger und Speaker), Rebecca Rutschmann (Social Media Expertin und PR-Fachfrau) und Prof. Dr. Tobias Keber (Professor für Medienrecht und Medienpolitik an der HdM Stuttgart).

Referenten:

Fotoquelle: Carola Böhler

Corina Bohner mit dem Thema: Fake News und lokale Nachrichten – was sie verbindet und wie man sie erkennt

Journalistin und Redaktionsleitung von ka-news

Corina Bohner ist seit 1. Januar 2016 Redaktionsleiterin von ka-news.  Ka-news ist das lokale Nachrichtenportal für Karlsruhe mit 1,9 Millionen Besuchen und über 8,5 Millionen Seitenaufrufen im Monat. Sie ist 1987 in Karlsruhe geboren, aufgewachsen und nach dem Studium in Pforzheim (BWL) und Konstanz (Literatur-Kunst-Medien-Politik) in die Fächerstadt zurückgekehrt. Das journalistische Handwerk erlernte sie als Volontärin in der Redaktion von Boulevard Baden bei der Röser Presse GmbH sowie als Redakteurin bei ka-news.

 

Fotoquelle: ps

Martin Fuchs mit dem Thema: Wie das Netz Fake News fördert – Und warum sie trotzdem keine Gefahr für die Demokratie darstellen

Politikberater, Blogger, Speaker

Martin Fuchs berät Regierungen, Parlamente, Parteien und Verwaltungen in digitaler Kommunikation. Zuvor war er Politik- und Strategieberater in Brüssel und Berlin. Seit 2008 ist er Lehrbeauftragter für Public Affairs an der Universität Passau und Dozent für Social Media und Politik an weiteren Hochschulen. Zudem ist er Gründer der Social-Media-Analyse-Plattform Pluragraph.de und bloggt über Social Media in der Politik unter www.hamburger-wahlbeobachter.de. Er ist Kolumnist des Fachmagazins „politik & kommunikation“ und wird als Experte zum Thema Social Media und Politik oft in den Medien zitiert (http://bit.ly/MartinFuchsMedien).

 

Fotoquelle: A2 Photographie

Rebecca Rutschmann mit dem Thema: Social Influencing – wie mit Hilfe von Facebook & Co. Wahlkampf in den Sozialen Medien beeinflusst wird

 Rebecca Rutschmann hat Internationale BWL mit Schwerpunkt Medien und Informatik studiert. Über den Bereich Marketing, PR und Unternehmenskommunikation hat sie schon vor über zehn Jahren bei Nero angefangen Soziale Medien in den Kommunikationsmix zu integrieren und sich seit 2009 auf den Bereich Social Media spezialisiert. Die letzten 6 Jahre hat Rutschmann bei der Social and Games Agentur kr3m. media sowie der Digitalagentur Netzbewegung als Head of Social Media viele namhafte Unternehmen aus dem Bereich Food, Versicherungen, Einzelhandel und Lifestyle betreut. Seit Mitte diesen Jahres ist sie als selbständige Social Media Beraterin unterwegs und macht gerade ihren Abschluss als Business Coach. 

Fotoquelle: http://Stefan-zeitz.de/

Prof. Dr. Tobias Keber mit dem Thema: Fake News – Perspektive Recht: Über Medienrecht und Regulierung

Seit 2012 Professur für Medienrecht und Medienpolitik in der digitalen Gesellschaft an der Hochschule der Medien (HdM) Stuttgart. Daneben Lehrbeauftragter für Internet- und Multimediarecht am Mainzer Medieninstitut (Johannes Gutenberg-Universität Mainz). Ehrenamtliche Tätigkeiten als Vorsitzender (seit 2014) des Wissenschaftlichen Beirats der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit (GDD) sowie im Leitungsgremium des Instituts für Digitale Ethik (IDE) an der Hochschule der Medien. Tobias Keber war vor seiner akademischen Laufbahn als Rechtsanwalt tätig und ist Autor zahlreicher Fachpublikationen zum nationalen und internationalen Medien-, IT- und Datenschutzrecht.

Kostenfreie Tickets (nur für Planung des Caterings gedacht, Ausdrucken nicht notwendig!):

5. digiTALK am 29.11.2016 „App, übernehmen Sie! – Wie Fitnesstracker und Co das Gesundheitswesen verändern“

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Über unsere Gäste:

Markus Koffner: Techniker Krankenkasse, stellvertretender Leiter der TK-Landesvertretung Baden-Württemberg

Markus Koffner hat an der Fachhochschule Neu-Ulm Betriebswirtschaft mit der Fachrichtung Gesundheitsmanagement studiert. Danach war er beim Verband der Ersatzkassen (vdek) in Baden-Württemberg tätig bis er 2007 zur Landesvertretung der Techniker Krankenkasse (TK) wechselte. Seit 2012 ist er Leiter regionales Vertragswesen.

Er präsentiert beim digiTALK die vielfältigen Angebote und Zukunftsvisionen der TK zum Thema Digitalisierung des Gesundheitswesens.

Dr. med. Dirk Meyer-Rogge: Karlsruher Hautarzt

Dr. med. Dirk Meyer-Rogge ist seit über 20 Jahren als niedergelassener Facharzt für Dermatologie und Allergologie tätig. Im Hautzentrum Karlsruhe beschäftigt er mit seiner Ehefrau über 30 Mitarbeiter in verschiedenen Kompetenzzentren. Immer im Mittelpunkt der Patient und seine ganzhautliche Versorgung und Betreuung. Um dies zu gewährleisten bedient sich Dr. Meyer-Rogge stets innovativer Therapieansätze und erprobt bzw. entwickelt diese über seine Tätigkeiten in diversen Netzwerken und Verbände weiter. Überregional gilt er als Kapazität in der ästhetisch-apparativen Dermatologie. Schwerpunkt dabei sind die Hautverjüngung mittels Radiofrequenz Verfahren (Thermage) und fraktionierte Laserbehandlungen (Fraxel) sowie die modernen Injektionstechniken und das Fadenlifting. Darüber hinaus verfügt er als Ausbilder des Netzwerk Lipolyse über eine große Expertise im Bereich der Injektionslipolyse (Fett-weg Spritze) sowie Kryolipolyse.

Er wird uns vorführen, wie eine Online-Sprechstunde ablaufen kann.

Timo Schutt: Rechtsanwälte Schutt & Waetke, Karlsruhe

Timo Schutt ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für IT-Recht. Er ist Gründungspartner der Medienkanzlei Schutt, Waetke Rechtsanwälte aus Karlsruhe und als Autor, Blogger und Referent in Sachen IT-Recht unterwegs. Seine Mandanten sind kleine und mittelständische Unternehmen aus ganz Deutschland.

Er wird uns aufklären, welche Daten besonders schützenswert sind und wie das Thema rechtlich zu bewerten ist.

Dr. Ursula Kramer: HealthOn Bewertungsplattform für Health-Apps, Freiburg

Seit 2011 arbeitet Dr. Ursula Kramer mit ihrem Team am Aufbau der Informations- und Wissensplattform www.HealthOn.de. Mittlerweile sind dort über 500 unabhängige Testberichte von Gesundheits-Apps frei zugänglich. Mit der deutschland- und europaweit umfangreichsten Datenbank will HealthOn e. V. Verbrauchern Orientierung geben und sie in ihrer Medienkompetenz stärken. Wodurch sich eine „gute“ Gesundheits-App auszeichnet, zeigt der Blick durch die Brille der Verbraucher und Patienten: „Sie müssen eine Gesundheits-App bedienen können, Freude an deren Nutzung haben und vor allem für sich selbst einen Vorteil erfahren, d. h. Gesundheitsziele besser oder einfacher erreichen, als ohne die App.“

Prof. Dr. Wilhelm Stork: FZI, Forschungsschwerpunkt E-Health und Ambient Assisted Living (AAL)

Prof. Dr. Wilhelm Stork ist seit 1993 an der Universität Karlsruhe am Institut für Technik der Informationsverarbeitung (ITIV) tätig. Aufbau und Leitung des Forschungsbereichs Mikrosystemtechnik und Optik. Autor und Coautor zahlreicher Veröffentlichungen mit dem Schwerpunkt optoelektronische Sensorik in Medizin und Technik, Entwurfsmethoden und rechnergestützte Werkzeuge für mikrooptische Systeme und Komponenten. Am FZI liegen seine Schwerpunkte in den Bereichen E-Health und Ambient Assisted Living (AAL). Ein neues Themenfeld am FZI sind (drahtlose) Sensornetzwerke und optische Sensorik für die Industrieautomation.

Er präsentiert uns einen Überblick über die Digitalisierung im Gesundheitswesen – Hier präsentiert sich Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern als Entwicklungsland.

Jetzt anmelden:

Save the date: 5. digiTALK zum Thema eHealth am 29.11.2016

App, übernehmen Sie! Wie Fitnesstracker und Co. das Gesundheitswesen verändern

Krankmeldungen werden online verschickt, die Online-Sprechstunde ruft, Big Data gewinnt zunehmend an Bedeutung und Apps retten Leben, wenn man denn die richtige findet. Aber was sagt der Datenschutz dazu?

Beim 5. #digiTALK am 29. November 2016 wird das Thema digitale Gesundheit, auch bekannt als Telemedizin oder eHealth, aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und auf Augenhöhe diskutiert. Wo stehen wir, welche Möglichkeiten und Chancen werden uns geboten, aber auch welche Risiken sind damit verbunden? Zu den Referenten und Diskussionsteilnehmern gehören Krankenkassen- und Ärzte-Vertreter, Wissenschaftler des FZI sowie Datenschutz- und Gesundheitsapp-ExpertInnen.

Das Thema Digitalisierung hat das Gesundheitswesen längst erreicht. Bekannte Beispiele sind die verschiedensten Fitnesstracking-Apps, deren Anzahl und Funktionsumfang einen schon mal überfordern kann. Neben den Fitness-Programmen boomen auch Gesundheits-Apps, die u.a. Herzraten und Blutdruck messen, an Medikamenteneinnahmen erinnern, die Tinnitus-Musiktherapie ermöglichen, oder etwa bei der Suche nach dem passenden Arzt helfen. Gleichzeitig messen intelligente Pflaster ohne Kabelsalat Vitalfunktionen und spezielle Insulinpumpen ermöglichen bereits drahtlose Kommunikation und Bedienung.

Auch bei Ärzten und Krankenkassen wird das digitale Angebot zum Beispiel durch Online-Sprechstunden, Online-Kurse & -Coachings sowie die Online-Übermittlung der Krankmeldungen stetig erweitert.

An Forschungseinrichtungen rücken u.a. die effiziente Auswertung und Nutzung der gesammelten Gesundheitsdaten (Stichwort Big Data), die verbesserte Versorgung und Therapie von Patienten durch Telemedizin sowie die IT-gestützten Dienstleistungen für Mediziner, Pflege und Rettungsdienste in den Fokus.

Bei allen positiven Aspekten bleiben die kritischen Fragen nach dem Datenschutz und der Zuverlässigkeit von Apps, die Nutzer und Patienten abschreckt: Wer hat Zugriff auf meine Daten und welche Folgen hat das? Und auf welche Applikationen kann ich als Arzt und Patient wirklich vertrauen?

Nach kurzen Impulsvorträgen soll bei der anschließenden Diskussion ein offener Austausch entstehen, der das Publikum aktiv einbindet und Fragen ausdrücklich wünscht.

Tickets sind ab sofort verfügbar:

Save the date: 4. digiTALK am 19.04.2016

Always on? – Wie die Digitalisierung die Grenze zwischen Leben & Arbeiten neu definiert

Die Digitalisierung ermöglicht dem Arbeitnehmer Flexibilität: Das Arbeiten von Zuhause, die Kinderbetreuung, eine Vereinbarkeit von Kind & Karriere oder die vielgenannte „Work-Life-Balance“ scheint durch die Digitalisierung einfacher geworden zu sein.
In Firmen wie dem VW Konzern gibt es allerdings gegensätzliche Entwicklungen: E-Mails werden nach Feierabend nicht mehr aufs Smartphone übertragen, Arbeitnehmer sollen gezielt vom Job abschalten.

Und dann gibt es junge Menschen, die als digitale Nomaden um die Welt ziehen und bewusst die Arbeit mit an die schönsten Orte der Welt nehmen: Weil sie für ihre Arbeit nur eine stabile Internetverbindung benötigen, können sie ihre Arbeit von überall erledigen – wenn das Arbeitsverhältnis es erlaubt und die Firma mitspielt.

Reserviere jetzt schon dein Ticket: