Save the date: 5. digiTALK zum Thema eHealth am 29.11.2016

App, übernehmen Sie! Wie Fitnesstracker und Co. das Gesundheitswesen verändern

Krankmeldungen werden online verschickt, die Online-Sprechstunde ruft, Big Data gewinnt zunehmend an Bedeutung und Apps retten Leben, wenn man denn die richtige findet. Aber was sagt der Datenschutz dazu?

Beim 5. #digiTALK am 29. November 2016 wird das Thema digitale Gesundheit, auch bekannt als Telemedizin oder eHealth, aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und auf Augenhöhe diskutiert. Wo stehen wir, welche Möglichkeiten und Chancen werden uns geboten, aber auch welche Risiken sind damit verbunden? Zu den Referenten und Diskussionsteilnehmern gehören Krankenkassen- und Ärzte-Vertreter, Wissenschaftler des FZI sowie Datenschutz- und Gesundheitsapp-ExpertInnen.

Das Thema Digitalisierung hat das Gesundheitswesen längst erreicht. Bekannte Beispiele sind die verschiedensten Fitnesstracking-Apps, deren Anzahl und Funktionsumfang einen schon mal überfordern kann. Neben den Fitness-Programmen boomen auch Gesundheits-Apps, die u.a. Herzraten und Blutdruck messen, an Medikamenteneinnahmen erinnern, die Tinnitus-Musiktherapie ermöglichen, oder etwa bei der Suche nach dem passenden Arzt helfen. Gleichzeitig messen intelligente Pflaster ohne Kabelsalat Vitalfunktionen und spezielle Insulinpumpen ermöglichen bereits drahtlose Kommunikation und Bedienung.

Auch bei Ärzten und Krankenkassen wird das digitale Angebot zum Beispiel durch Online-Sprechstunden, Online-Kurse & -Coachings sowie die Online-Übermittlung der Krankmeldungen stetig erweitert.

An Forschungseinrichtungen rücken u.a. die effiziente Auswertung und Nutzung der gesammelten Gesundheitsdaten (Stichwort Big Data), die verbesserte Versorgung und Therapie von Patienten durch Telemedizin sowie die IT-gestützten Dienstleistungen für Mediziner, Pflege und Rettungsdienste in den Fokus.

Bei allen positiven Aspekten bleiben die kritischen Fragen nach dem Datenschutz und der Zuverlässigkeit von Apps, die Nutzer und Patienten abschreckt: Wer hat Zugriff auf meine Daten und welche Folgen hat das? Und auf welche Applikationen kann ich als Arzt und Patient wirklich vertrauen?

Nach kurzen Impulsvorträgen soll bei der anschließenden Diskussion ein offener Austausch entstehen, der das Publikum aktiv einbindet und Fragen ausdrücklich wünscht.

Tickets sind ab sofort verfügbar: