Was macht Smart Data mit uns?

Daten werden gespeichert, analysiert, verarbeitet und genutzt. Aber von wem und wie? Und was bedeutet das für den einzelnen Menschen? Digitale Souveränität oder längst Durchleuchtung? Mit dem zweiten #digiTALK will der digitale Stammtisch in Karlsruhe mit Vorträgen und Diskussionen über die Auswirkungen von Smart Data debattieren.

 

Prognosen zufolge werden im Jahr 2020 pro Kopf sechs Terabyte Daten gespeichert sein. Das entspricht etwa dem Inhalt von drei Millionen Büchern pro Person auf dieser Welt. Dazu kommt, dass die Technologien zur Analyse und Verwertung dieser Datenmengen immer besser werden. Wer sie also richtig auswerten kann, verfügt über ein enormes Informationspotenzial. Aber kann man sich dem verweigern? Oder ist das vielleicht sogar gut? Und was bedeutet das für den einzelnen? Am 7. Oktober 2015 werden im Rahmen des zweiten #digiTALK in Karlsruhe ab 19 Uhr die Experten Prof. Dr. Jörn Müller-Quade, Andreas Dittes sowie Bastian Karweg (angefragt) über die Auswirkungen informieren und diskutieren.

 

Die Plattform #digiTALK ist der digitale Stammtisch der Stadt und befasst sich mit der digitalen Gesellschaft und Netzkultur. Hierzu wird das Digitale als neue soziale Sphäre thematisiert und nach den Auswirkungen der Digitalisierung auf die verschiedenen Bereiche unseres Lebens gefragt. Dabei ist digiTALK keine weitere Expertenveranstaltung, sondern ein offener Raum mit einem niederschwelligen Angebot für alle, die sich mit der Veränderung der Lebenswelt durch Datenspeicherung und -verarbeitung auseinandersetzen wollen.